Lesung

Lesung

Wählen Sie nun eine Lesung aus dem Alten oder Neuen Testament aus, der dann bei der Tauffeier von einer Patin oder einem Paten vorgetrgen wird.


Texte aus dem Alten Testament

Aus dem Buch Jesaja

Jetzt aber - so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel: Fürchte die nicht, denn ich habe die beim Namen gerufen, du gehörst mir. Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei Dir, wenn du durch Strpme, dann teißen sie dich nicht fort.

Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der Herr, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.

(Jes 43, 1-3a)

 


Jesaja 49, 14-16

Doch Zion sagt: der Herr hat mich verlassen, Gott  hat mich vergessen.

Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren Leiblichen Sohn? Und selbst wenn Sie ihn vergessen würde; ich vergesse dich nicht. Sieh her: ich habe dich eingezeichnet in meine Hände, deine Mauern habe ich immer vor Augen.


Ezechiel 36, 24-28

Ich hole euch heraus aus den Völkern, ich sammle euch aus allen ländern und bringe euch in euer Land.

Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch.

Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab. Ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.


Texte aus dem Neuen Testament

Markus 1,9-11

In jenen Tagen kamm Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes am Jordan taufen.

Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ih herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.


Markus 10,13-16

Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er Unwillig und sate zu ihnen: lasst die Kinder zu mir kommen; hindert Sie nicht daran. Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen sas sage ich euch: wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.


Matthäus 18, 1-5

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: wer ist im Himmelreich der Größte?

Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich eucch: wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, so könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.


Matthäus 28,18-20

Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.

Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.

Seid gewiss: ich bin bei Euch alle Tage


Johannes 4,5-14

Da kam er zu einem Ort in Samarien, der Syhar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jokob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzt sich daher an den Brunnen, es war um die sechste Stunde.

Da kam eine samaritiche Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sgte zu ihr: Gib mir zu trenken! Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen.

die samaritische Frau sagte zu ihm: wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern. Jesus antwortete ihr, wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten,  und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief, woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden?

Jesus antwortete ihr: wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen, wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben, vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.


Johannes 7,37b-39

Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.


Johannes 3, 1-6

Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden.

Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist.

Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus entgegnete ihm: wie kann ein Mensch, der schon als ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.

Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: wenn jemand nicht aus Wasser und geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.


Aus dem Brief an die Römer

Wisst Ihr denn nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, auf seinen Tod getauft worden sind?

Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als  neue Menschen leben.

Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sin in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein.

(Röm 6,3-6).


Aus dem Brief an die Galater

Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelgt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann  und Frau; denn ihr alle seid "einer" in Christus Jessus.

(Gal. 13, 26-38)


Aus dem Brief an die Korinther

Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus.

Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden mit dem einen Geist getränkt.

(1 Kor 12, 12-13)